Nordkorea hat Folgemaßnahmen nach dessen Ankündigung der Beendigung des Exklusivvertrags mit dem südkoreanischen Unternehmen Hyundai Asan für das Geumgang-Tourprogramm bekannt gegeben.
Die Oberste Volksversammlung habe am heutigen Freitag eine Anordnung verkündet, wonach am Geumgang-Gebirge eine internationale Tourismus-Sonderzone entstehen solle, berichtete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur Chosun Chungang.
Nordkorea werde die Sonderzone aus eigener Kraft errichten und dort seine Hoheitsgewalt ausüben. Demnach werde die alte Anordnung über das Geumgang-Erholungsgebiet außer Kraft gesetzt, die als Folgemaßnahme zur Vereinbarung mit Hyundai Asan erlassen worden sei, hieß es weiter.
Nordkorea hatte am 8. April angekündigt, den Exklusivvertrag mit dem südkoreanischen Reiseveranstalter für das Tourprogramm ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge aufkündigen zu wollen. Die innerkoreanischen Touren sind seit dem Sommer 2008 unterbrochen, nachdem eine südkoreanische Touristin von nordkoreanischen Soldaten erschossen worden war.