Die Stadt Incheon will in diesem Monat ihre humanitäre Hilfe für Nordkorea fortsetzen.
Nach eigenen Angaben hat die zweitgrößte Hafenstadt Südkoreas zu diesem Zweck 20 Millionen Won oder 18.000 Dollar bereit gestellt. Damit sollen zunächst Mittel gegen Malaria, darunter auch Moskitonetze in die nordkoreanische Provinz Hwanghae geliefert werden.
Die Lieferung von Brot und Milchprodukten für Kinder in der Provinz Nord-Hamgyeong, die im Dezember 2010 gestoppt wurde, soll ebenfalls wieder aufgenommen werden. Geplant sei zudem die Lieferung von 100 gebrauchten Fahrrädern für die Arbeiter im innerkoreanischen Industriekomplex im nordkoreanischen Kaesong.
Die Stadt Incheon hatte direkt nach den Angriff Nordkoreas auf die Insel Yeonpyeong im letzten November ihre Hilfsprogramme für Nordkorea eingestellt.