Die südkoreanische Regierung will gesetzliche Regelungen für Zwischenfälle im innerkoreanischen Industriepark Kaesong einführen.
Die Bestimmungen würden am Dienstag angekündigt und noch im ersten Halbjahr dieses Jahres in Kraft treten, teilte das Vereinigungsministerium mit.
Demnach soll der Vereinigungsminister südkoreanischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern Informationen hinsichtlich der persönlichen Sicherheit und unter Einsatz aller möglichen Kommunikationsmittel mitteilen. Dazu zählten zum Beispiel Informationen zu Zugangssperren und Ausreiseanweisungen.
Die Stiftung zur Unterstützung von Unternehmen im Industriepark Kaesong soll die Seouler Regierung auch umgehend darüber informieren, wenn die nordkoreanischen Behörden einen Südkoreaner verhaften oder festhalten.
Die Regelungen sind Folgemaßnahmen des Gesetzes zur Unterstützung des Kaesong-Industriekomplexes und dessen Durchführungsverordnung, die im letzten September novelliert wurden.