Laut dem südkoreanischen Vereinigungsministerium sollen bei einer Wiederaufnahme der Nahrungsmittelhilfe für Nordkorea auch die innerkoreanischen Beziehungen eine Rolle spielen.
Bei der Frage sollten nicht nur die Notwendigkeit der Hilfe in humanitärer Hinsicht sondern auch politische Überlegungen zu den Beziehungen mit dem Norden berücksichtigt werden, sagte Sprecherin Lee Jong-ju.
Das Ministerium sehe nicht, dass sich Nordkoreas Ernährungslage dieses Jahr besonders kritisch zugespitzt habe. Die dortige Nahrungsknappheit sei ohnehin ein chronisches Problem.
Das Ressort gehe davon aus, dass dem Norden jährlich etwa eine Million Tonnen Nahrungsmittel fehlen. Zurzeit werde geprüft, ob die Ergebnisse der Untersuchung der Regierung über die Ernte in Nordkorea im letzten Jahr bekannt gegeben werden sollen.