Die Provinz Gyeonggi und die Stadt Incheon werden Mittel gegen Malaria nach Nordkorea liefern.
Zunächst werden am 23. Mai unter anderem Schutzmittel gegen Mückenlarven und Moskitospiralen im Wert von 162 Millionen Won oder 150.000 Dollar auf dem Landweg in die Provinz Hwanghae und die Stadt Kaesong geschickt.
Die Provinzverwaltung führte die Entscheidung für die Hilfslieferung auf die zunehmende Zahl der Malariapatienten in ihrer Region zurück. Später würden weitere Lieferungen von Diagnosemitteln für Malaria, Moskitonetze und Malaria-Medikamente für Schwangere folgen.
Die diesmalige Hilfslieferung wird die erste Nordkoreahilfe durch lokale Regierungen seit dem Beschuss der Insel Yeonpyeong durch Pjöngjang im letzten November sein.