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Weltweit scharfe Kritik an Nordkoreas Abkehr vom Sperrvertrag
Write: 2003-01-11 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkoreas Abkehr vom Atomwaffensperrvertrag ist weltweit scharf kritisiert worden. Das US-Außenministerium bezeichnete Nordkoreas Ankündigung als eine wichtige Herausforderung für das internationale System für nukleare Nichtverbreitung. Nordkorea sollte seine Erklärung und jüngste Schritte zur Wiederaufnahme des Nuklearprogramms rückgängig machen. Das US-Außenministerium bekräftigte erneut, durch Verhandlungen mit seinen Verbündeten eine diplomatische Lösung anstreben zu wollen. Unterdessen hat sich der chinesische Präsident Jiang Zemin gegen Nordkoreas Ausstieg aus dem Nichtverbreitungsvertrag (NVV) ausgesprochen. Nach Berichten der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Jiang in seinem Telefonat mit US-Präsident Bush, China sei mit Nordkoreas Ausstieg aus dem Vertrag nicht einverstanden. Damit kritisierte auch Jiang Nordkoreas Schritte um eine Stufe schärfer. Bisher betonte China nur immer wieder, dass Peking die Schaffung einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel unterstütze. Außerdem haben auch die Regierungen Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs ihr Bedauern über Nordkoreas Ausstieg aus dem Sperrvertrag geäußert und eine Rückkehr zum Sperrvertrag gefordert.
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