Die südkoreanische Regierung hat tiefes Bedauern über Nordkoreas Äußerungen vom Mittwoch geäußert.
Nordkoreas Behauptung, wonach Seoul Gipfeltreffen gefordert habe, sei einseitig und verdiene keine Antwort, teilte ein Sprecher noch am selben Abend mit.
Wenige Stunden zuvor hatte die einflussreiche Nationale Verteidigungskommission in Nordkorea bekannt gemacht, dass beide Seiten im letzten Monat Geheimgespräche geführt hätten und Südkorea drei Gipfelgespräche vorgeschlagen habe. Das erste Treffen Ende Juni in Panmunjeom, das zweite im August in Pjöngjang und das dritte im kommenden März in Seoul am Rande des Nuklearsicherheitsgipfels.
Eine Einigung habe bei dem Geheimtreffen nicht erzielt werden können, weil Seoul an seiner Forderung festhalte, wonach Pjöngjang sich für Provokationen im letzten Jahr entschuldigen müsse.
Auch habe Seoul Gespräche auf Kabinettsebene für Ende Mai vorgeschlagen, um eine Grundlage für Spitzengespräche zu schaffen, berichtete die vom Staatschef geleitete Verteidigungskommission.
Südkoreas Präsident Lee Myung-bak hatte bei seinem Besuch in Berlin im Mai gesagt, dass er bereit sei, Kim zum Nuklearsicherheitsgipfel einzuladen, sollte sich Pjöngjang zur atomaren Abrüstung bekennen.