Nordkorea hat am 31. Mai ein neues Gesetz zur internationalen Tourismus-Sonderzone am Geumgang-Gebirge verabschiedet.
Damit könne das Land dort seine Hoheitsgewalt ausüben, meldete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur Chosun Chungang am heutigen Donnerstag.
Das Gesetz sehe vor, dass Körperschaften, Personen oder wirtschaftliche Organisationen aus anderen Ländern in die Tourismuszone investieren dürfen. Dazu zählten auch Südkorea, Landsleute in Übersee sowie Institutionen und Organisationen in Nordkorea. In die Sonderzone könnten Ausländer, Nordkoreaner und Landsleute aus Südkorea sowie Übersee reisen.
Auch dürften dort touristische Einrichtungen wie Hotels, Restaurants, Läden sowie Kasinos errichtet werden, hieß es weiter.
Nordkorea hatte Ende April das Erholungsgebiet an der Ostküste zur internationalen Tourismus-Sonderzone bestimmt. Gleichzeitig wurde erklärt, dass damit das alte Gesetz außer Kraft tritt, wonach das südkoreanische Unternehmen Hyundai Asan ein Exklusivrecht für das Geumgang-Tourprogramm habe.