Südkoreas Vereinigungsminister Hyun In-taek hat zugegeben, dass ein geheimer innerkoreanischer Kontakt zustande gekommen war.
Damit ging Hyun auf die Äußerung der nordkoreanischen Nationalen Verteidigungskommission vom Mittwoch ein, wonach der Süden und der Norden im Mai Geheimgespräche geführt hatten und Seoul drei Gipfeltreffen vorgeschlagen habe.
Hauptziel des Kontakts sei jedoch gewesen, Nordkorea zu veranlassen, die Verantwortung für die Versenkung der Korvette Cheonan und den Beschuss der Insel Yeonpyeong zuzugeben, sagte der Minister vor dem Parlament. Seoul habe zudem von Pjöngjang die Entschuldigung und die Zusage für den Verzicht auf weitere Provokationen erhalten wollen.
Daher sei Nordkoreas Behauptung nicht vollständig wahr, wonach der Süden durch den geheimen Kontakt innerkoreanische Gipfeltreffen zustande bringen wollte, sagte Hyun weiter.