Nordkorea hat offenbar Spam-Mails an Absolventen der Militärakademie in Südkorea verschickt.
Nordkoreanische Hacker würden E-Mails mit infiziertem Anhang vornehmlich an Absolventen der Offiziersschule verschicken, gab Südkoreas Verteidigungsministerium bekannt.
Seit Aufdeckung des Vorfalls am Donnerstag werde versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Die infizierten E-Mails würden aber noch immer verschickt.
Die Rückverfolgung der E-Mails zum Absender habe ergeben, dass dieselbe IP-Adresse benutzt werde, wie sie Nordkorea für seine jüngsten DDos-Attacken eingesetzt habe. Der betreffende Rechner werde in China vermutet, berichtete das Ministerium weiter.
Die Streitkräfte warnten die Truppe davor, verdächtige E-Mails zu öffnen. Auch wurde ein Update des Anti-Viren-Programms bereitgestellt, um die Sicherheitslücke zu schließen.