Auf einem Treffen des Präsidiums ihres Politbüros hat die nordkoreanische Arbeiterpartei über die Ergebnisse des jüngsten Besuchs von Machthaber Kim Jong-il in China beraten.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA weiter berichtete, hätten sich die Teilnehmer für den kontinuierlichen Ausbau der chinesisch-nordkoreanischen Beziehungen ausgesprochen.
Nordkorea und China hätten sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich auswärtiger Beziehungen geeinigt. Beide Seiten wollten jedoch dabei unabhängige Positionen beziehen, hieß es in dem Bericht von KCNA.
In Seoul äußerte ein Regierungsbeamter die Ansicht, dass Nordkorea den Eindruck erwecken wolle, als ob das Land Chinas Zustimmung zu seiner harten Haltung gegenüber Südkorea erhalten habe.
Das Präsidium des Politbüros der Arbeiterpartei hatte zuvor 1981 das letzte Mal in einem erweiterten Kreis getagt.