Nordkorea hat die Rückführung von neun Flüchtlingen gefordert, die am vergangenen Samstag über das Westmeer in den Süden gelangt waren.
Sollte Seoul der Forderung nicht nachkommen, könnten sich die Beziehungen verschlechtern, drohte Nordkorea in einer Mitteilung des Roten Kreuzes am Donnerstag. Auch die Boote, mit denen die Nordkoreaner über die Grenze fuhren, sollen zurückgegeben werden, hieß es.
Erst Mittwoch hatten südkoreanische Medien über die Ankunft der Flüchtlingsgruppe berichtet und sich dabei auf Angaben aus Regierungskreisen gestützt. Das Vereinigungsministerium bestätigte die Berichte am Donnerstag offiziell.
Die Nordkoreaner werden zurzeit befragt, um Informationen über die Beweggründe und Route ihrer Flucht zu erhalten.
Schon vor vier Monaten hatte ein Streit zwischen beiden Koreas über Flüchtlinge die Spannungen verschärft.