Das südkoreanische Militär hat zu Jahresanfang strategische Boden-Boden-Raketen an der Grenze zu Nordkorea stationiert.
Laut einer Informationsquelle im Militär sollen die Raketen der Abwehr weiterer Provokationen Nordkoreas mit Langstreckenkanonen nach dem Beschuss der Insel Yeonpyeong im letzten November dienen.
Strategische Boden-Boden-Raketen, sogenannte ATACMS (Army Tactical Missile System), können auch Pjöngjang erreichen. Bei umgebauten Modellen erhöht sich die Reichweite gar auf 300 Kilometer, somit liegt auch Sinuiju an der Grenze zu China in ihrer Reichweite.
In einer Rakete sind 900 Granaten enthalten und damit kann eine Fläche vier Mal so groß wie ein Fußballstadion zerstört werden.