Eine südkoreanische Delegation besucht heute das Geumgang-Gebirge in Nordkorea.
Jeweils sechs Vertreter der Regierung und des Anbieters der innerkoreanischen Touren Hyundai Asan werden mit der nordkoreanischen Seite über die Zukunft ihres eingefrorenen Vermögens in der dortigen Tourzone sprechen.
Der Besuch erfolgt auf Nordkoreas Forderung, dass Hyundai Asan und dessen Partnerunternehmen bis 30. Juni an den Verhandlungstisch kommen sollten, um über die Vermögensfrage zu diskutieren.
Ein Regierungssprecher in Seoul sagte, dass sich die Delegation im Norden dafür einsetze, die Position der südkoreanischen Regierung genau mitzuteilen und die wahren Absichten Pjöngjangs festzustellen.
Die Touren ins Geumgang-Gebirge werden nicht mehr angeboten, seit dort im Sommer 2008 eine südkoreanische Touristen erschossen worden war. Seoul pochte auf gründliche Untersuchungen des Vorfalls und lehnte Pjöngjangs Forderung nach einer Wiederaufnahme des Tourprogramms ab. Daraufhin beschlagnahmte Pjöngjang letztes Jahr südkoreanisches Vermögen in dem Erholungsgebiet.