Nordkorea hat die Überwachung an der Grenze verschärft, um die Flucht von Landsleuten zu verhindern.
Das meldete die südkoreanische Organisation für die Menschenrechte in Nordkorea „Good Friends“.
Hintergrund seien zunehmende Fluchtversuche von Familien. Am 15. Juni seien neun Nordkoreaner, die miteinander verwandt sein sollen, mit einem Boot in den Süden gelangt. Daraufhin seien die für ihren Wohnort zuständigen Beamten des Geheimdienstes und der Polizei entlassen worden, hieß es.
Der Geheimdienst erlaube nur ausgewählten Einwohnern Zugang zum Meer. Gewässer vor der Westküste dürften von kleinen Booten nicht mehr befahren werden. Zudem sei die Ausstellung der Reisegenehmigungen für die Grenzregionen de facto eingestellt, hieß es weiter.