Die nordkoreanische Wirtschaft stagniert seit der Einführung der Sanktionen durch die südkoreanische Regierung.
Das geht aus einem Bericht des Koreanischen Entwicklungsinstituts (KDI) hervor.
Seoul hatte im Mai 2010 nach dem Untergang der Korvette Cheonan Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verhängt, wonach der innerkoreanische Handel grundsätzlich verboten wird.
Die Exporte in den Süden hätten noch in der ersten Hälfte des Vorjahres 40 Millionen Dollar im Monat betragen. Im laufenden Jahr lägen sie lediglich bei einer Million Dollar.
Gleichzeitig habe das monatliche Exportvolumen gegenüber China von 50 Millionen auf 130 Millionen Dollar kräftig zugelegt. Dies sei auf die deutliche Steigerung des Exports strategischer Güter auf Anordnung von Machthaber Kim Jong-il zurückzuführen.
Zudem habe die gescheiterte Währungsreform zum drastischen Wertverfall der Landeswährung und Preisanstieg geführt, steht in dem Bericht.