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Sport

80 Nordkoreanern misslang Bootsflucht aus China

Write: 2003-01-20 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Etwa 80 nordkoreanischen Flüchtlingen ist es jüngst misslungen, mit Booten aus China zu flüchten. Vertreter mehrerer südkoreanischer Nichtregierungsorganisationen (NGO) gaben heute in Seoul bekannt, dass die Nordkoreaner am 18. Januar versucht hätten, in zwei jeweils 20 Tonnen schweren Booten vom Hafen von Yantai in der chinesischen Schandong-Provinz aus nach Südkorea und Japan zu fliehen. Noch vor dem Start wurden etwa 50 von ihnen von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen. Mehr als zehn Nordkoreaner konnten dabei entkommen. Über das Schicksal der weiteren etwa 20 Personen wurde bisher noch nichts bekannt. Drei NGO-Mitarbeiter, die die Nordkoreaner als Helfer begleiteten, wurden ebenfalls festgenommen. Nach weiteren Angaben der südkoreanischen NGO-Vertreter brachen die Nordkoreaner zwischen dem 11. und 13. Januar in mehreren Orten Chinas zum Hafen von Yantai auf und wurden zwischen dem 15. und 18. Januar festgenommen. Die Vertreter von südkoreanischen und japanischen NGOs sowie einige weitere private Aktivisten, die dieses Fluchtvorhaben arrangiert hatten, werden morgen in Tokio eine Pressekonferenz geben.

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