Die Regierung in Seoul führt zum ersten Mal eine umfassende Untersuchung zu den Lebensbedingungen der in Südkorea lebenden nordkoreanischen Flüchtlingen durch.
In Zusammenarbeit mit dem Vereinigungsministerium würden seit Anfang Juli Umfragen unter Nordkoreanern durchgeführt, die acht Jahre oder älter seien, teilte die Stiftung für nordkoreanische Flüchtlinge mit.
Die Flüchtlinge würden zu ihrer familiären Situation, zur Erziehung und jeweiligen wirtschaftlichen Lage befragt.
Teil der Untersuchung, die bis Ende August stattfinden soll, sind auch Hausbesuche.
Die Ergebnisse der Studie sollen als Material dienen, mit dem die Politik zur Unterstützung der Flüchtlinge verbessert werden soll.
Fast 22.000 Nordkoreaner leben derzeit seit ihrer Flucht aus ihrem Heimatland in Südkorea.