Nordkorea hat den Vorschlag der Seouler Regierung für Gespräche zur Frage des im Geumgang-Gebirge eingefrorenen südkoreanischen Vermögens abgelehnt.
Das Vereinigungsministerium in Seoul teilte mit, die nordkoreanische Seite habe in einer Mitteilung bekannt gegeben, nur Gesprächen mit Beteiligung südkoreanischer Unternehmen zustimmen zu wollen. Sollte die Seouler Regierung die Delegation nur mir Regierungsvertretern besetzen und versuchen, die Lösung der Frage zu verhindern, seien Gespräche nicht notwendig.
Die nordkoreanische Seite wolle strikt vorgehen und die Immobilien im Besitz südkoreanischer Unternehmen im Geumgang-Gebirge rein nach rechtlichen Gesichtspunkten behandeln, hieß es weiter.
Aufgrund der Vorbedingungen, die Nordkorea stellte, geht das Ministerium in Seoul davon aus, dass die von Südkorea vorgeschlagenen Arbeitsgespräche am 29. Juli nicht zustande kommen können.
Südkorea hatte die innerkoreanischen Touren ins Geumgang-Gebirge wegen ungelöster Sicherheitsfragen vor drei Jahren suspendiert. Im vergangenen Jahr hatte Nordkorea die Einrichtungen der südkoreanischen Regierung und von Unternehmen in der Tourismuszone eingefroren oder konfisziert.