Auch Nordkorea ist von schweren Regenfällen heimgesucht worden.
Die staatliche Nachrichtenagentur Chosun Chungang berichtete, dass am Dienstag in der Provinz Süd-Hwanghae bis zu 235 Millimeter Regen niedergegangen seien.
Zwischen 12 und 18 Uhr seien 235 Millimeter Regen in Gangryeong, 196 Millimeter in Bongchon und 160 Millimeter in Haeju registriert worden, hieß es. In der Provinz im Südwesten Nordkoreas verursachten bereits Mitte Juli schwere Regenfälle großen Schaden.
Unterdessen meldete das US-amerikanische Radio Free Asia, dass das Rote Kreuz mit der Verteilung von Hilfsgütern in nordkoreanischen Flutkatastrophengebieten begonnen habe.
Der für Ostasien zuständige Sprecher der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), Francis Marcus, sagte, dass der nordkoreanische Rotkreuzverband 600 Soforthilfe-Sets an Flutopfer in der Provinz Nord-Hwanghae verteilt habe. Weitere 2.460 Sets würden in der Provinz Süd-Hwanghae verteilt.
Laut IFRC wurden bei starken Regenfällen zwischen 12. und 15. Juli 3.360 Häuser in beiden Provinzen zerstört.