Innerkoreanisches
Diplomat warnt nach Gesprächen mit Nordkorea vor zu frühem Optimismus
Write: 2011-08-02 09:54:54 / Update: 2011-08-02 16:15:29
Ein südkoreanischer Diplomat bei den Vereinten Nationen hat nach den Gesprächen mit Nordkorea vor zu frühem Optimismus gewarnt.
Pjöngjang strebe einen Dialog offenbar mit dem Ziel an, als Nuklearwaffenstaat anerkannt zu werden, internationale Anerkennung für die Erbfolge zu gewinnen sowie wirtschaftliche Unterstützung zu erhalten. Das sagte ein Diplomat bei den Vereinten Nationen, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur Yonhap.
Schon in der Vergangenheit sei die Enttäuschung nach anfänglichem Optimismus groß gewesen, der Fehler sollte nicht wiederholt worden, warnte der Beamte.
In der Vorwoche war erstmals nach 19 Monaten ein hochrangiges Gespräch zwischen den USA und Nordkorea zustande gekommen, das beide Seiten im Anschluss als konstruktiv bewerteten. Kurz zuvor hatte es am Rande einer Sicherheitskonferenz auf Bali auch innerkoreanische Kontakte gegeben.
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