Die südkoreanische Regierung hat erneut bekräftigt, dass Nordkorea bestehende Verträge mit Hyundai Asan zum grenzüberschreitenden Geumgang-Tourprojekt einhalten solle. Diese seien nach innerkoreanischen Regierungsvereinbarungen garantiert, betonte das Vereinigungsministerium in Seoul.
Da Hyundai Asan gestern in Nordkorea betont hat, dass seine Monopolrechte geschützt werden sollten, wolle die Regierung zunächst die Entwicklung der Situation verfolgen und Gegenmaßnahmen ausarbeiten.
Laut Medienberichten hat Nordkorea für die Reisen zum Geumgang-Gebirge einen Vorvertrag mit einem US-amerikanischen Unternehmen unterzeichnet.
Südkorea stoppte die Geumgang-Touren im Sommer 2008, nachdem dort eine Touristin erschossen worden war. Nordkorea drohte seitdem damit, sich neue Partner zu suchen und schuf mit einer Gesetzesänderung entsprechende Voraussetzungen.