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Koreas einig über gemeinsame Anstrengungen für Lösung der Atomkrise

Write: 2003-01-24 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Bei der heute Morgen (Freitag) zu Ende gegangenen neunten Ministerrunde haben sich Nord- und Südkorea auf gemeinsame Anstrengungen für eine friedliche Lösung der Krise um Nordkoreas Nuklearprogramm geeinigt. Dies gaben beide Seiten in einer gemeinsamen Pressemitteilung nach dem Treffen in Seoul bekannt. Laut der Mitteilung wird die nächste, zehnte Ministerrunde vom 7. bis 10. April in Pjöngjang stattfinden. Schon begonnene Wirtschaftskooperationsprojekte sollen fortgeführt werden. Vom 11. bis 14. Februar werden beide Länder daher in Seoul ihre vierten Wirtschaftsgespräche veranstalten. Südkoreas Ministern gelang es zwar nicht, für Nordkorea verpflichtende Maßnahmen zur Beilegung der Atomkrise in die Erklärung aufzunehmen. Politische Beobachter messen jedoch der Tatsache große Bedeutung bei, dass beide Koreas gemeinsam ihren Willen zur friedlichen Lösung des Konflikts bekräftigt haben. Der Sprecher der südkoreanischen Verhandlungsseite, Lee Bong-jo, sagte nach Abschluss der Gespräche, es sei nun sicher, dass der innerkoreanische Dialog auch nach dem Amtsantritt des designierten Präsidenten Roh Moo-hyun, Ende Februar, fortgeführt werde. Zu Beginn des Treffens übermittelte Südkorea die Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über das nordkoreanische Nuklearprogramm. Nordkorea erklärte, dass es keine Absicht habe, Atomwaffen herzustellen.

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