Südkoreas Militär hat im Westmeer drei abgedriftete nordkoreanische Fischerboote gerettet.
Das teilte ein Sprecher des Vereinigten Generalstabs mit.
Am Vorabend um 19.12 Uhr und 21.30 Uhr sei in südkoreanischen Gewässern an der innerkoreanischen Seegrenze nahe der Insel Baengnyeong jeweils ein kleines Boot entdeckt worden. Beide Boote seien beinahe gesunken, an Bord seien jeweils zwei Seeleute gewesen. Die Männer würden derzeit von den Behörden befragt, hieß es.
Zudem sei gegen 23.35 Uhr ebenfalls nahe der Insel Baengnyeong ein abgedriftetes Holzboot aus Nordkorea gefunden worden, dem der Treibstoff ausgegangen war. Das Schiff sei aufgetankt und gegen 2.40 Uhr in den Norden zurückgeschickt worden.
An Bord seien drei Nordkoreaner gewesen. Sie hätten nicht die Absicht geäußert, in den Süden überzulaufen, hieß es weiter.