Nordkorea hat bekräftigt, südkoreanisches Vermögen im Geumgang-Gebirge veräußern zu wollen.
Sollten sich die betroffenen südkoreanischen Unternehmen nicht daran beteiligen, würde dies als Einverständnis aufgefasst, dass die Eigentumsrechte aufgegeben werden. Der Schritt erfolgte im Einklang mit dem Sondergesetz zur Geumgang-Zone, sei dem Organisator Hyundai Asan mitgeteilt worden.
Der Monopolanbieter für die Reisen erklärte unterdessen, die nordkoreanischen Forderungen könnten nicht akzeptiert werden. Stattdessen sei Nordkorea aufgefordert worden, das Vermögen zu schützen und die Exklusivrechte anzuerkennen. Auch sei erneut verlangt worden, dass Nordkorea auf einseitige Maßnahmen verzichtet und zu Gesprächen zurückkehrt.
Das Vereinigungsministerium bekräftigte seinen Standpunkt, wonach Nordkorea die alleinige Schuld trage, da Verträge verletzt worden seien und die Eigentumsrechte der südkoreanischen Unternehmen unterwandert würden.