Nordkorea soll an einem Stromerzeuger des südkoreanischen Unternehmens Hyundai Asan am Geumgang-Gebirge Wachsoldaten stationiert haben.
Das teilte eine über Nordkorea gut informierte Informationsquelle mit.
Am Hafen von Goseong in der Umgebung gibt es insgesamt drei Generatoren jeweils mit 1.700 KW Kapazität. Dort seien an der einzigen in Betrieb befindlichen Anlage Wachen postiert worden.
Weiter hieß es, dass die nordkoreanischen Behörden 16 Vertretern südkoreanischer Unternehmen den Zugang zu den Generatoren versperrt hätten. Daher hätten sie ledglich einfache Sicherheitsvorkehrungen für ihre Büros treffen können, bevor sie auf Forderung Nordkoreas am Dienstag in den Süden zurückkehren mussten. Besondere Sicherheitsmaßnahmen für die Stromerzeuger hätten nicht getroffen werden können.
Dazu sagte ein Regierungsbeamter in Seoul, es sei denkbar, dass Nordkorea künftig südkoreanische Einrichtungen ohne Erlaubnis verwenden werde.
Nordkorea will das Geumgang-Gebirge zu einer internationalen Tourismuszone entwickeln. Die innerkoreanischen Touren dorthin, die Hyundai Asan organisiert hatte, hatte Südkorea vor drei Jahren wegen Sicherheitbedenken suspendiert.