Südkorea hat Nordkorea aufgefordert, die angekündigten Schritte für den Verkauf südkoreanischen Vermögens am Geumgang-Gebirge zurückzunehmen.
Seoul wolle einseitige Maßnahmen nicht akzeptieren, bekräftigte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung.
Alle Verantwortung für künftige Entwicklungen solle Nordkorea tragen. Der Süden werde das weitere Vorgehen des Nordens aufmerksam verfolgen und erforderliche rechtliche und diplomatische Maßnahmen treffen.
Die Seouler Regierung habe Nordkorea bereits im Juli Arbeitsgespräche auf Regierungsebene vorgeschlagen, um über das Geumgang-Tourprojekt zu beraten. Beteiligte Unternehmen könnten auch ihrerseits mit der nordkoreanischen Seite verhandeln oder Kontakt aufnehmen, hieß es weiter.
Nordkorea hatte am Montag angekündigt, Südkoreas Vermögen am Geumgang-Gebirge zu veräußern. Auf Forderung des Nordens mussten 14 Südkoreaner, die bisher dortige Einrichtungen verwaltet hatten, am Dienstag das Land verlassen.
Die Touren in die nordkoreanische Erholungszone an der Ostküste hatte Südkorea wegen Sicherheitsbedenken vor drei Jahren ausgesetzt.