Vereinigungsminister Hyun In-taek hat Nordkoreas Schritte in Bezug auf südkoreanisches Vermögen am Geumgang-Gebirge kritisiert.
Nordkorea habe damit jegliches Vertrauen in der Welt verspielt, sagte Hyun bei einem Treffen in Seoul. Weder ein Staat noch ein Unternehmen oder eine Einzelperson würden angesichts der Vorkommnisse wieder in Nordkorea investieren.
Private Hilfsorganisationen aus Südkorea hätten Nordkorea nach der Flutkatastrophe Hilfsgüter geliefert. Doch der Norden habe immer wieder enttäuscht. Die einseitige Veräußerung der südkoreanischen Immobilien am Geumgang-Gebirge verstoße gegen Vereinbarungen zwischen beiden Regierungen, betonte Hyun.
Nordkorea hatte am Montag angekündigt, die Immobilien der südkoreanischen Regierung und von Unternehmen in dem Erholungsgebiet zu liquidieren. Auch zwang der Norden südkoreanische Vertreter, die dortige Einrichtungen für innerkoreanische Touren verwaltet hatten, das Land zu verlassen.