Die akute Unterernährung in Nordkorea hat infolge der Flutkatastrophe in diesem Sommer zugenommen.
Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF sei die Zahl der unter akuter Unterernährung Leidenden wegen der Trinkwasserknappheit aufgrund der verschlechterten Wasserqualität um zehn Prozent gestiegen, berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia.
Die Zahl der Menschen mit Durchfallerkrankungen habe um 40 Prozent zugenommen und die der Menschen mit Tuberkulose um 20 Prozent. Es sei eine Soforthilfe mit Trinkwasser und Sanitätsmitteln erforderlich.
UNICEF setze derzeit Wasserversorgungsanlagen in Katastophengebieten in der Provinz Süd-Hwanghae instande, hieß es weiter.