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Innerkoreanisches

Seoul billigt Gesetz zu Erbrecht für Nordkoreaner

Write: 2011-08-30 14:52:18Update: 2011-08-30 14:52:18

Das südkoreanische Kabinett hat ein Gesetz gebilligt, dass künftig die Rechte von Nordkoreanern zur Beteiligung am Nachlass von Familienangehörigen in Südkorea schützen soll.

Zugleich soll das Sondergesetz über Familienbeziehungen und Hinterlassenschaftsfragen zwischen Einwohnern beider koreanischer Staaten den Transfer von vererbten Vermögen nach Nordkorea stark einschränken, wie Regierungsbeamte in Seoul heute mitteilten.

Das Gesetz muss noch vom Parlament gebilligt werden.

Die Regierung hatte das Gesetz vorgeschlagen, nachdem im vergangenen Monat vier nordkoreanische Geschwister erfolgreich einen Anteil an Immobilien im Wert von mehreren Millionen Dollar im Besitz ihres verstorbenen Vaters in Südkorea eingeklagt hatten.

Ein Gericht wies in dem Fall die südkoreanischen Halbbrüder und Halbschwestern an, ihr Erbe mit den Angehörigen in Nordkorea zu teilen.

Das Sondergesetz fordert von den nordkoreanischen Nachlassempfängern, innerhalb einer Frist von drei Monaten einen lokalen Vermögensverwalter zu bestimmen und Änderungen in den Eigentumsverhältnissen in Südkorea zu melden.

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