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Hyundai Reederei zahlte in ´02 mehrere Millionen Euro an Nordkorea

Write: 2003-01-30 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das südkoreanische Unternehmen Hyundai Reederei hat Nordkorea im Jahr 2000 circa 190 Millionen Euro gezahlt. Dies ging aus Untersuchungsergebnissen des südkoreanischen Rechnungshofes hervor. Der Rechnungshof gab heute bekannt, dass die Hyundai Reederei kurz vor dem ersten innerkoreanischen Gipfeltreffen im Juni 2000 von der südkoreanischen Industriebank Kredite in Höhe von 330 Millionen Euro erhielt und davon 190 Millionen Euro für die Durchführung von Nordkorea-Projekten, gezahlt habe. Die Ermittlungsergebnisse basierten auf den Daten, die das Unternehmen jüngst dem Rechnungshof vorgelegt hatte, hieß es. Der Rechnungshof plane keine gerichtlichen Schritte gegen das Unternehmen. Die Industriebank werde sich jedoch wegen Unstimmigkeiten bei der Kreditvergabe verantworten müssen, hieß es. Der Rechnungshof führte die Untersuchungen nach dem Aufkommen entsprechender Gerüchte über eine große Geldspende an Nordkorea durch die Hyundai Reederei durch. Das Gerücht sorgt bereits seit September letzten Jahres für heftige Debatten in der südkoreanischen Politik.

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