Vertreter des buddhistischen Jogye-Ordens Südkoreas kehren am heutigen Mittwoch von ihrem Besuch in Nordkorea zurück.
Die Delegation durfte erstmals seit der Verhängung von Sanktionen gegen Nordkorea im Mai letzten Jahres für einen religiösen Zweck das kommunistische Land besuchen.
Während ihres Aufenthaltes ab dem 3. September veranstalteten die Vertreter zusammen mit dem nordkoreanischen Buddhistenverband am Tempel Bohyeonsa im Myohyang-Gebirge einen gemeinsamen Ritus zum tausendjährigen Jubiläum der Tripitaka Korea.
Auch an weiteren Tempeln nahe der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang und am Baekdu-Gebirge wurden gemeinsame Riten durchgeführt.
Unterdessen wurde bekannt, dass eine südkoreanische Vereinigung von sieben Religionsorden, darunter beide Kirchen und Buddhismus, Ende September Vertreter nach Nordkorea schicken wolle. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, ob Seoul den Besuch erlauben wird.