Laut einer seismischen Studie hat eine Explosion den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan im März letzten Jahres verursacht.
Professor Hong Tae-kyung von der Yonsei Universität schrieb in einem Aufsatz, dass sich am 26. März 2010 am Abend im Westmeer ein Beben der Stärke 1,46 ereignet habe. Das Beben sei zur Zeit des Versinkens der Korvette und in der Nähe des Unglücksortes registriert worden. Daher werde davon ausgegangen, dass es kein natürliches Beben war, sondern durch eine Explosion ausgelöst worden sei.
Anhand der gemessenen Stoßwellen komme eine Kollision mit einem Felsen oder ein Ermüdungsbruch als Untergangsursache nicht in Frage, hieß es weiter.
Die Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des US-Journals „Bulletin of the Seismological Society of America“ veröffentlicht.