Nordkorea hat ein Entgegenkommen Südkoreas zur Vorbedingung für die Lösung der Frage des konfiszierten südkoreanischen Vermögens im Geumgang-Gebirge gemacht.
Das Organ der pro-nordkoreanischen Gemeinde in Japan "Chosun Shinbo" berichtete, die zuständige nordkoreanische Behörde sei jederzeit zum Gespräch mit Südkorea bereit, sollte das Land ebenfalls Bereitschaft zur Lösung der Frage signalisieren.
Der juristische Prozess zur Veräußerung der südkoreanischen Anlagen im Geumgang-Gebirge sei in Nordkorea zwar abgeschlossen. Eine Lösung der Frage könne jedoch auf positive Weise gefunden werden, sollten südkoreanische Unternehmen den Forderungen Nordkoreas entgegenkommen.
Die südkoreanische Regierung und private Unternehmen hatten im Rahmen eines langjährigen innerkoreanischen Tourismusprojekts für das Gebirge unter anderem ein Kulturzentrum, Hotels und einen Golfplatz bauen lassen.
Nordkorea hatte die Anlagen konfisziert, weil sich Südkorea aufgrund von Sicherheitsbedenken geweigert hatte, das seit rund drei Jahren unterbrochene Programm für Reisen ins Geumgang-Gebirge wiederaufzunehmen.