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Zuspitzung im Streit über Geldzahlungen an Nordkorea
Write: 2003-02-01 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der Streit in Südkoreas Politikerkreisen über Geldzahlungen an Nordkorea hat sich zugespitzt. Die oppositionelle Große National Partei (GNP) forderte eine persönliche Stellungnahme des scheidenden Präsidenten Kim Dae-jung, eine gründliche Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft sowie ein Ausreiseverbot für die in die Zahlungen Verwickelten. Die regierende Demokratische Partei für das Neue Millennium (MDP) vertritt ebenfalls grundsätzlich die Position, dass die Wahrheit in dem Fall ans Licht gebracht werden müsse. Man müsse allerdings vermeiden, dass die innerkoreanischen Beziehungen durch den Fall Schaden nehmen, hieß es. Über die Einleitung von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft sind die Meinungen innerhalb der Regierungspartei gespalten. Nach Untersuchungsergebnissen des Rechnungshofes sind im Jahr 2000, in dem das erste innerkoreanische Gipfeltreffen stattfand, umgerechnet circa 200 Millionen Euro über ein Konto der Hyundai Reederei nach Nordkorea geflossen.
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