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Innerkoreanisches

35 nordkoreanischen Flüchtlinge in China droht Zwangsrückführung

Write: 2011-10-03 12:37:30Update: 2011-10-03 15:55:41

35 nordkoreanischen Flüchtlingen in China droht die Zwangsrückführung in ihr Heimatland.

Dies gab die Christliche Kommission zur Hilfe Nordkoreanischer Flüchtlinge (CNKR) in einer Eilmeldung in ihrem Internetauftritt bekannt.

Die Organisation könne bestätigen, dass am 27. September 20 nordkoreanische Flüchtlinge in Shenyang und zehn in Weihai festgenommen worden seien. Am 29. September seien zudem drei Nordkoreaner in Yanji und am 30. September zwei weitere festgesetzt worden. Die Festgenommenen würden offenbar Anfang diesen Monats über den Tumen-Fluss in ihr Heimatland abgeschoben werden, hieß es.

Unterdessen forderte die Organisation für die Menschenrechte in Nordkorea, die Regierung in Peking müsse die in Yanbian in Gewahrsam genommenen nordkoreanischen Flüchtlinge sofort freilassen. Die südkoreanische Regierung solle umgehend intervenieren und zügig die Einreise der Flüchtlinge nach Südkorea ermöglichen.

Unterdessen teilte das Außenministerium in Seoul mit, die Regierung sei dabei, sich über den Fall zu informieren. Wenn man die Angaben der Organisation bestätigen könne, werde man die bisherige Position der Regierung gegenüber China bekräftigen, nach der Südkorea wünscht, dass kein nordkoreanischer Flüchtling wider seines Willens nach Nordkorea ausgewiesen wird.




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