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Staatsanwaltschaft verschiebt Ermittlungen über angeblichen Geldtransfer nach Nordkorea

Write: 2003-02-04 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Angesichts des erhöhten Verdachts über Geldtransfers durch die Hyundai-Reederei nach Nordkorea hat die südkoreanische Staatsanwaltschaft beschlossen, eine Entscheidung über die Aufnahme von entsprechenden Ermittlungen zu vertagen. Den Beschluss bei der gestrigen Vorstandssitzung begründete die Staatsanwaltschaft damit, dass sich politische Kreise um die Klärung des Verdachts bemühten. Außerdem diene eine Verschiebung der Ermittlungen den Staatsinteressen und der Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen. Angesichts des Beschlusses der Staatsanwaltschaft hat die oppositionelle Große Nationalpartei (GNP) heute dem Parlament einen Gesetzentwurf über die Einführung des Sonderstaatsanwaltssystems vorgelegt, um Ermittlungen in dem Fall zu ermöglichen. Die regierende demokratische Partei für das neue Millennium (MDP) hat noch keine Position dazu eingenommen. Die Fraktionsführer beider Parteien wollen morgen zu Verhandlungen zusammenkommen. Über den Verdacht, dass die Hyundai-Reederei kurz vor dem innerkoreanischen Gipfeltreffen etwa 200 Millionen Euro nach Nordkorea überwiesen habe, herrschen in südkoreanischen politischen Kreisen heftige Auseinandersetzungen, ob der Verdacht gesetzlich oder politisch geklärt werden soll. Der scheidende Präsident Kim Dae-jung fordert eine politische Lösung. Der designierte Präsident Roh hat hingegen eine Lösung auf Parlamentsebene vorgeschlagen.

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