Süd- und Nordkorea führen am Freitag in Kaesong Arbeitsgespräche über ein gemeinsames Ausgrabungsprojekt.
Das teilte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul mit.
Die südkoreanische Seite des Rates süd- und nordkoreanischer Historiker habe am Montag vom nordkoreanischen Gremium für die Versöhnung der Nation eine Einladung bekommen. Darin stehe, dass südkoreanische Vertreter zu einem beliebigen Zeitpunkt nach Kaesong kommen könnten, um über das Projekt an der Stätte des Königshofs „Manwoldae“ aus der Goryeo-Zeit zu sprechen.
Demnach wolle das Ressort fünf Mitgliedern des Historikerrates die Reise nach Nordkorea erlauben, hieß es.
Das innerkoreanische Ausgrabungsprojekt wurde im Rahmen der Sanktionen gegen Nordkorea nach dem Untergang der Korvette Cheonan im vergangenen Jahr auf Eis gelegt. Südkoreas Vereinigungsminister Yu Woo-ik sagte am letzten Freitag, Kontakte mit Nordkorea für die Wiederaufnahme des Projekts genehmigen zu wollen.