Nordkoreas Führung hat Besorgnis darüber ausgedrückt, dass China große Mengen von Bodenschätzen aus Nordkorea importiert.
Das meldete die südkoreanische Organisation für Menschenrechte in Nordkorea „Good Friends“ am Mittwoch unter Berufung auf Informationsquellen im Norden.
Die Führung sei anlässlich des ersten Jahrestags des offiziellen Debüts von Machtnachfolger Kim Jong-un auf der politischen Bühne zu einer Sitzung zur Wirtschaftspolitik zusammengekommen. Dabei seien besorgte Stimmen laut worden, wonach Nordkoreas Abhängigkeit von China weiter zunehme.
Zudem sei bei anderen Sitzungen vorgeschlagen worden, die Regelungen über ausländische Investitionen in Mineralien zu verschärfen und mit eigener Technologie Bodenschätze zu fördern, hieß es weiter.
Der Handel mit China macht mehr als 80 Prozent des gesamten Außenhandels Nordkoreas aus. Exportiert werden hauptsächlich Mineralien wie Kohle, Eisenerz und Zink. Laut dem südkoreanischen Handelsverband führte Nordkorea letztes Jahr Bodenschätze im Wert von 860 Millionen Dollar nach China aus.