Die Zahl der Grenzverletzungen durch Nordkorea auf hoher See ist dieses Jahr deutlich zurückgegangen.
Das geht aus einem Bericht hervor, den der Vereinigte Generalstab dem parlamentarischen Verteidigungsausschuss vorlegte.
Bisher seien 16 Verletzungen der Nördlichen Grenzlinie (NLL) durch nordkoreanische Patrouillen- oder Fischerboote gemeldet worden. Das entspreche lediglich einem Sechstel des Niveaus im vergangenen Jahr.
Zwischen 2006 und 2008 gab es durchschnittlich 24 illegale Grenzübertritte durch den Norden im Meer, während die Zahl in den Jahren 2009 und 2010 auf 50 und 95 Mal deutlich gestiegen war.