Laut einer britischen Tageszeitung dient das südkoreanische Gebäck „Choco Pie“ quasi als inoffizielle Währung im Industriepark im nordkoreanischen Kaesong.
Choco Pie seien ein Faktor geworden, der die Produktivität beeinflusse, schrieb „The Telegraph”.
Der Durchschnittslohn der nordkoreanischen Arbeiter in dem innerkoreanischen Industriekomplex betrage 124.000 Won oder 107 Dollar im Monat. Diese verdienten jedoch mehr durch den Handel mit Choco Pies, die südkoreanische Unternehmen ursprünglich als eine Art Bonus verteilt hätten.
Choco Pie, die vom Unternehmen Oricon Confectionery produziert werden, würden zu 300 Won oder 0,26 Dollar je Stück in Südkorea verkauft. In Nordkorea zählten sie zu begehrten Luxusartikeln und würden auf Schwarzmärkten zu zehn Dollar pro Stück gehandelt.
Aus diesem Grund sei zu beobachten, dass die Produktivität in Betrieben, die Choco Pie verteilen, deutlich höher sei als in anderen Betrieben, hieß es weiter.