Der Konflikt um Nordkoreas Nuklearprogramm wird nach Einschätzung eines südkoreanischen Abgeordneten trotz seiner Kompliziertheit höchstwahrscheinlich friedlich gelöst werden können. Die Einschätzung äußerte Cho Soon-hyung, der Sondergesandte des gewählten südkoreanischen Präsidenten Roh Moo-hyun heute in Moskau. Der Russland-Gesandte Cho bezeichnete zudem die Entscheidung der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), in der Nordkoreafrage den Weltsicherheitsrat einzuschalten, als notwendigen Schritt. Es sei „logisch“, dass nun der UN-Sicherheitsrat die Verantwortung für die Frage trage und eine Lösung anstreben müsse, weil alles andere den Weltfrieden gefährden könne. Cho brachte ferner die Hoffnung zum Ausruck, dass Russland bei der friedlichen Lösung der nordkoreanischen Nuklearfrage eine wichtige Rolle spielen kann.