Notenbankchef Kim Choong-soo erwägt derzeit nicht, die Eurozone mit Mitteln aus Südkoreas Devisenreserven zu unterstützen.
Das sagte Kim bei einem Treffen mit Reportern vor der Eröffnung eines internationalen Forums zu Devisenbeständen in Seoul, das die Koreanische Zentralbank und die Weltbank gemeinsam organisieren. Zunächst wolle man weiterhin aufmerksam verfolgen, ob die Eurozone die Krise auch aus eigener Kraft bewältigen könne.
Bezüglich Meinungen, wonach die Behörden angesichts des Rückgangs der Währungsreserven infolge des Wertgewinns des Dollar nun Maßnahmen zur Stabilisierung des Wechselkurses treffen sollten, hieß es, dass solche Maßnahmen noch verfrüht seien.
Die Währungsreserven Südkoreas betrugen Ende November 308,6 Milliarden Dollar und damit 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vormonat.