Die globale Ratingagentur Standard & Poors hat gedroht, die Bonität von 15 Euro-Staaten herabzustufen.
In einer Mitteilung am Montag hieß es, dass der Ausblick für die gesamte Eurozone mit Ausnahme von Zypern und Griechenland auf `negativ` gesetzt wurde.
Damit besteht die Gefahr, dass die Kreditwürdigkeit dieser Länder binnen 90 Tagen gesenkt wird. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt bei 50 Prozent.
S&P begründete den Schritt damit, dass die Probleme in der Zone ein Maß erreicht hätten, das die Zone als Ganzes unter Druck setze.
Zuvor hatten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy vereinbart, angesichts der Eurokrise ein neues Abkommen vorzuschlagen, um Sanktionen gegen Mitgliedsländer verhängen zu können, die die Finanzkriterien nicht einhalten.