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Hyundai-Asan-Chef bringt Geldtransfers nach Nordkorea in Zusammenhang mit Korea-Gipfel
Write: 2003-02-17 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der Vorsitzende von Hyundai-Asan, Chung Mong-hun, hat die umstrittenen Geldtransfers nach Nordkorea durch seine Firma in einen Zusammenhang mit dem ersten innerkoreanischen Gipfeltreffen gestellt. Auf einer Pressekonferenz direkt nach seiner Rückkehr von der Pilottour zum Geumgang-Gebirge sagte er gestern, dass Hyundai als Gegenleistung für Monopolrechte für sieben Wirtschaftsprojekte im Norden insgesamt 500 Millionen US-Dollar überwiesen habe. Wie Chung sagte, habe dies zum Zustandekommen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im Juni 2000 beigetragen. Das erste Gipfeltreffen soll Hyundai dem Norden vorgeschlagen haben. Die Überweisung von 500 Millionen US-Dollar soll im August 2000 abgeschlossen worden sein. Den Verdacht über den geheimen Geldtransfer hat Chung als Resultat der damaligen Unerfahrenheit mit Geldzahlungen für innerkoreanische Großprojekte auf privater Ebene erklärt. Der nationale Nachrichtendienst (NIS) hat letzte Woche zugegeben, die illegale Überweisung von 200 Millionen US-Dollar arrangiert zu haben. Wie die restlichen 300 Millionen US-Dollar überwiesen wurden, darüber machte Chung keine Angaben.
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