Südkoreas Autoexporte in die Europäische Union haben in den Monaten Januar bis Oktober 2011 im Jahresvergleich um 40,1 Prozent zugelegt.
Der Koreanische Verband der Automobilhersteller (KAMA) führte die Zunahme zum Teil auf das Freihandelsabkommen (FHA) Südkoreas mit der EU zurück.
Das Abkommen ist erst seit dem 1. Juli dieses Jahres in Kraft.
Laut KAMA exportierten die fünf südkoreanischen Autohersteller bis Ende Oktober 347.207 Fahrzeuge in die EU-Länder. Der Anstieg sei deshalb so bemerkenswert, weil einige europäische Länder mit einer Schuldenkrise zu kämpfen hätten.
Durch das FHA seien die Schutzzölle für Autos mit einem Hubraum von weniger als 1,5 Litern auf 8,3 Prozent, die Zölle für Fahrzeuge mit größerer Leistungsstärke auf 7 Prozent gesenkt worden, hieß es.
Sobald alle Zölle in drei bis fünf Jahren wegfielen, werde sich die Wettbewerbsfähigkeit der südkoreanischen Hersteller im EU-Markt verbessern, was wiederum zu einer Erhöung der Exporte führen werde.
Südkoreas Autoexporte in die EU waren im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent zurückgegangen.