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MDP und GNP streiten weiterhin über Vorgehen in Hyundai-Affäre
Write: 2003-02-17 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die oppositionelle Große Nationalpartei (GNP) hat sich in der Hyundai-Affäre erneut für die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts ausgesprochen. Der Fraktionschef der Mehrheitspartei GNP, Lee Kyu-taek, kündigte an, einen entsprechenden Gesetzentwurf noch in dieser Parlamentsperiode durchbringen zu wollen. Die GNP gehe davon aus, dass es für das Zustandekommen des ersten Gipfeltreffens geheime Übereinkünfte zwischen dem südkoreanischen Präsidialamt, Hyundai und Nordkorea gegeben habe. Die regierende demokratische Partei für das Neue Millennium (MDP) hat sich allerdings erneut gegen das Sonderstaatsanwaltsystem ausgesprochen. Den Vorstellungen der MDP zufolge sollten die an den Transfers beteiligten Personen vor einem Untersuchungsausschuss hinter den Kulissen die Wahrheit ans Licht bringen. Mit Rücksicht auf die besondere Bedeutung der innerkoreanischen Beziehungen solle die Affäre politisch gelöst werden, hieß es.
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