Der Import von teuren Markenwaren aus der Europäischen Union hat nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens drastisch zugenommen.
Nach Angaben des Zollamtes führte Südkorea von Januar bis Oktober dieses Jahres Uhren, Kleidungsstücke und Taschen im Wert von 1,2 Milliarden Dollar aus den EU-Staaten ein. Damit wurde das gesamte Importvolumen im vergangengen Jahr im Wert von 954 Millionen Dollar bereits weit übertroffen.
Der Import von Taschen stieg um 31 Prozent auf 750 Millionen Dollar. Bei den Kleidungsstücken und Uhren wurde jeweils ein Zuwachs von 21,6 und 13,4 Prozent verzeichnet.
Das Zollamt führt das Ergebnis auf den drastischen Importanstieg bei teuren Markengütern zurück. Der durchschnittliche Importpreis europäischer Taschen stieg mittlerweile um 27,6 Prozent auf 544,47 Dollar je Stück. Auch bei Kleidungsstücken und Uhren wurde ein Anstieg von jeweils rund 45 und 31 Dollar verbucht.