Innerkoreanisches
Erpressung von Flüchtlingen durch Nordkoreas Staatssicherheit weit verbreitet
Write: 2011-12-09 13:43:03 / Update: 2011-12-09 14:38:39
Wie das US-amerikanische Radio Free Asia berichtet, ist die Erpressung von Familien Geflüchteter durch die nordkoreanische Staatssicherheit weit verbreitet.
So berichtet unter anderem ein Flüchtling namens Kim, dass nach seiner Flucht Verwandte von der Staatssicherheit unter Druck gesetzt worden seien. Demnach sei gedroht worden, seinen Fall nicht als "Aufenthalt unbekannt" zu behandeln, sondern eine Neuuntersuchung einzuleiten. Wolle man als Verwandter nicht im Gefängnis landen, solle man der Staatssicherheit einen Computer besorgen.
Ein weiterer Flüchtling namens Han berichtet, seine Familie sei von der Staatssicherheit unter Druck gesetzt worden, neue Fußbodenbeläge für die Büros der Beamten zu besorgen.
Der Radiosender sieht in dem Verhalten der Staatssicherheit Anzeichen dafür, dass selbst mächtige Behörden inzwischen unter schwierigen Arbeitsbedingungen zu leiden haben.
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