Nach der Einigung der europäischen Staatschefs in dieser Woche über fiskalische Maßnahmen zur Euro-Rettung, sagen Analysten für nächste Woche einen Preisanstieg für südkoreanische Wertpapiere voraus.
Auf ihrem am Freitag zu Ende gegangen zweitägigen Gipfel kamen die europäischen Staatsführer überein, strengere Antidefizitregeln zu bewilligen und Geld in den Internationalen Währungsfonds fließen zu lassen, um künftige Überschuldung zu vermeiden.
Die Ergebnisse hätten in etwa den Erwartungen des Marktes entsprochen, so Kang Hyun-chul, Analyst bei Woori Investment & Securities. Die Investoren würden nun vor allem auf Chinas Maßnahmen zur Förderung der heimischen Nachfrage achten.
Der koreanische Aktienindex KOSPI fiel diese Woche um 2,15 Prozent auf 1.874,75 Punkte am Freitag und sank damals erstmals seit dem 30. November unter die 1900-Punkte-Marke. Damals hatte er bei 1.847,51 Punkten gelegen.
Die Stimmung auf den Märkten wurde letzte Woche dadurch gedämpft, dass die Europäische Zentralbank entgegen der Markterwartungen keine weiteren Staatsanleihen aus den Krisenländern aufkaufte.